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2022

«Der Stimmendieb»

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2021

«Pippi Langstrumpf»

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2019

«Der Zauberer von Oz»

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2018

«Der kleine Ritter Trenk»

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2018

«Biedermann und die Brandstifter»

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2017

«Die Zauberorgel»

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2016

«Einer flog über das Kuckucksnest»

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2016

«Der kleine Prinz»

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2015

«Aschenputtel»

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2014

«Die drei Räuber»

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2014

«Arsen und Spitzen-häubchen»

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2013

«Ronja Räubertochter»

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2012

«Die Dreigroschen-oper»

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2012

«Der Lebkuchenmann»

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2011

«Rasmus und der Landstreicher»

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2010

«Der Besuch der alten Dame»

Das Stück

Zwischen Ballenberg und Big Brother

holzerspeepshow

«Die wänn luege wie's isch. Das isch es. Will's nämlich bi uns no isch, wie's isch.»

Die Bauernfamilie Holzer hat Existenzsorgen. Die Landwirtschaft rentiert nicht mehr. Der Skilift, der dem Vater jeden Winter einen Nebenverdienst sicherte, wird automatisiert. Vom Tourismus können Holzers auch nicht profitieren, da ihr Hof zwischen Tal- und Bergstation liegt. Die Bustouristen legen bei ihnen im besten Falle einen kurzen „technischen Halt“ ein. So entsteht die Idee, den Touristen wenigstens etwas Geld abzuluchsen. Holzers richten eine Peepshow ein: Sie zeigen ihre heile Welt und lassen sich dafür bezahlen - bei Geldeinwurf geht der Vorhang auf und gibt den Blick in die gute Stube frei.

Zu ihrem eigenen Erstaunen haben sie damit Erfolg, Das Kässeli füllt sich jeden Tag. Doch das Geld verändert Holzers vermeintlich idyllischen Alltag: Bald ist es bei ihnen nicht mehr, wie es war. Indem sie sich dem Publikumsgeschmack anpassen, entblössen sie sich selber und ihre heile Welt immer mehr.
Markus Köbelis Farce bringt das Publikum trotz ernsthaftem Thema durch sprühenden Witz und sarkastischen Humor zum Lachen. Holzers Peepshow ist eine absurde Geschichte über die Schweizer Identität im Zeitalter von Ballenberg, Big Brother, Sahlenweidli und Strukturwandel.


Der Autor

Der Mann hinter „Total Birgit“
«Lachen verleitet bekanntlich dazu, etwas nicht ganz ernst zu nehmen. Das ist die Tragödie der Komödie.»

Markus Köbeli wurde am 20. Januar 1956 in Bern geboren. Nach einem abgebrochenen Studium und einem einjährigen Asienaufenthalt hatte er zu Beginn der 80er Jahre „die naive Idee, vom Schreiben leben zu wollen“. Also begann er 1982, Beiträge für das Radio zu verfassen. Es folgten kabarettistische Hörspiele, diverse Kurzgeschichten und der erste Roman “Ich und Ich”.

1987 schrieb Köbeli mit “Zimmer frei” sein erstes Theaterstück. Zwei Jahre später entstand “Holzers Peepshow”, sein bislang erfolgreichstes Bühnenwerk, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Köbeli hat es 2004 überarbeitet und im Casinotheater Winterthur selbst inszeniert: Mit Birgit Steinegger und Walter Andreas Müller als Ehepaar Holzer und Ueli Beck als Grossvater.

Markus Köbeli ist Autor (unter anderem für das „Schreckmümpfeli“ und lange Zeit für die Satiresendung „Zweierleier“ auf Radio DRS 1) und Autor/Regisseur beim Schweizer Fernsehen (unter anderem für „Total Birgit“ und „Viktors Spätprogramm“).

Das Hauptinteresse seines Schaffens gilt der Fantasie. Markus Köbeli sieht in der Fantasielosigkeit eines der Hauptübel unserer Welt. Er ist überzeugt, dass man als Autor die Fantasie spielen lassen muss, wenn man die Wirklichkeit beschreiben will. Er plädiert für ein respektloses, fantasievolles Theater. Dazu eigne sich die Komödie vorzüglich: «Also lachen Sie, aber tun Sie es mit dem nötigen Ernst.»

Text-Quelle:
Die Theatergruppe "Szene 99" spielt in der Mehrzweckhalle Therwil, 2005

 

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